Willkommen!
Da Du diese Seite gefunden hast, bist Du wahrscheinlich ein Bassist? Wie dem auch sei, auch wenn Du Piccoloflötenliebhaber bist (wie ich), bist Du herzlich eingeladen die Gefilde der Tiefe und des fundamentalen Klanges, die Abgründe der Tieftöne, die Fußnoten des Lebens, die Tieffrequenzrider zu ergründen.
Bass-Menschen
Keine Gitarre??? Kein Saxofon??? Keine Trompete??? Wir versprechen Dir, Du wirst sie nicht vermissen! Die Hartmut Hillmann Band ist ein Haufen von Bass-Freaks, eine Band, die viele Geschichten zu erzählen hat, alle mit einer sehr tiefen Stimme!. Eine Band mit zwei Bassisten und sechs Bässen (manchmal klingen zwölf Bass-Saiten gleichzeitig), einer Menge Tasten, noch mehr Trommeln jeglicher Couleur, und am wichtigsten einem fetten Groove der Dich aus dem Fernsehsessel haut, vom Wii-Sofa hochbringt und Deinen Hintern wie von Zauberhand zu den tiefen Tönen wackeln lässt.

Basstory
Die Hartmut Hillmann Band fing an als die Hausband des Frankfurter Izakaya-Restaurants "Mangetsu" (jap. Vollmond). Seit 2008 wird dort um das Vollmond-Datum herum die allmonatliche "Fullmoon Party" musikalisch untermalt. Da die Platzverhältnisse sehr beengt waren und die Gäste nicht in erster Linie kamen, um eine Band zu hören, mußte eine kleine Besetzung mit moderatem Lautstärkeniveau her, eigentlich Hintergrundmusik. Hartmut lud anstatt einem Schlagzeuger zwei Percussionisten ein und begann mit dem intensiven Einsatz von Loops, Samples und programmierten Beats als neuem musikalischen Konzept.

Die Songstrukturen wurden nach und nach er-improvisiert und es bildeten sich Melodien und Arrangements. Die Musiker lassen sich Zeit Dinge zu entwickeln, ohne den Druck eine Aussage innerhalb von fünf Minuten machen zu müssen. Daher dauern die Songs zwanziog, manchmal dreissig Minuten und erzeugen so eine magische Trance-ähnliche Atmosphäre. Der Ruf der Band verbreitete sich durch Mund zu Mund Propaganda rasend schnell und bald wurden andere Clubs und Festivals auf die Künstler aufmerksam.

Für größere Bühnen verwirklichte Hartmut Hillmann nun seinen langgehegten Traum von zwei Bassisten in der Band plus Schlagzeuger: Ralf Bopp, ein gediegener, vielbeschäftigter Solo-Bassist und langjähriger Freund kam dazu und der Groovemaster Michael Penning am Schlagzeug. Im Mangetsu und anderen kleineren Clubs tritt die Formation übrigens immer noch in der Vierer-Besetzung auf.

Die Hartmut Hillmann Band präsentiert nun einige der besten Musiker Deutschlands: neben Hartmut an Bässen und Bass-Synthesizer, Loops und Stimme, Ralf Bopp an weiteren Bässen, Joe Hain an Keyboards und Percussion, Percussionist Klaus “Nirjan” Frölich und der indisch/tamilische Percussionist Nagaswaran “Warren” Wunderlich, and las but not least Michael Penning am Schlagzeug. Der Musikmix aus akustischen Naturinstrumenten und ausgefeilter High-End Elektronik kreiert eine Heavy-Urban-Ethno-Funk-Crossover-Hiphop-World-Musik. Das Debutalbum des Sextetts wird im Musikhandel und den wichtigsten Digitalen Vertiebskanälen wie Amazon, iTunes Store, CDBaby, Rhapsody, Napster Anfang 2013 erhältlich sein.
Hartmut Hillmann
Hartmut ist einer der produktivsten deutschen Sechssaiter-Bassisten seit mehr als 25 Jahren. Ürsprünglich von Anthony Jackson inspiriert, begann er Ende der achtziger Jahre Spieltechniken von Jaco Pastorius and Marcus Miller auf die sechssaitige Bassgitarre zu übertragen. Er integrierte den MIDI-Bass-Synthesizer gegen Ende der neunziger Jahre, aber die Tracking-Probleme, die langsame Übertragungsgeschwindigkeit der tieferen Frequenzan war lange Zeit ein großes Hindernis, bis die Firma ROLAND den GR-55 im Jahre 2011 auf den Markt brachte. Erstmals waren flüssig gespielte Linien auch in höherem Tempo ohne merkliche Verzögerung möglich.

Neben seiner ausgeprägten Fähigkeit ein Groovefundament zu legen und unterstützen zu spielen, ist er ein überragender Solist und ein Musikethnologe der sich mit afrikanischer und indischer Rhythmik eingehend beschäftigte. Er empfindet große Dankbarkeit gegenüber seinen Mentoren Charlie Banacos, Jean-Francois Jenny Clarke, David Friedman, Jeff Andrews, Anthony Cox, Jimi Haslip and Gary Willis.

Joe Hain

Joe ist ein herausragender Keyboarder, Solist und Soundkünstler. Er fing schon mit vier Jahren an Klassik zu spielen und eigene Stücke auf dem Flügel zu erfiunden. Später wurde er zudem ein gefragter Schlagzeuger und Percussionist, der seine Instrumente selbst baut. So hat er eine beachtliche Sammlung an Bierdosenshakern.

Ralf Bopp

Obwohl Ralf ursprünglich aus der Hard-Rock Ecke kam, wandte er sich schon vor Jahren der Imrovisation zu. Erist unter anderem auch als Produzent tätig. Hier geht's zu einem Artikel über Ralf im Bassprofessor.

Nagaswaran "Warren" Wunderlich

Warren wurde in einer Musikerdynastie in Sri Lanka geboren. Sein Vater war Tamile, seine Mutter Süd-Inderin, die bis zu dreissig Musikstudentenb in ihrem Haus beherbergte. Daher beschäftigte er sich von Kindheit an mit allen möglichen indischen Instrumenten, bevor er als junger Mann einige Jahre zur See ging und sich dann in Hamburg niederließ, um sich mit westlicher Percussion zu beschäftigen. Mittlerweile lebt er im Rhein-Main Gebiet.

Michael Penning

Michael ist bekannt für sein allumfassendes musikalisches Verständnis und seine Offenheit gegenüber jeglicher Stilistik. Er ist ein Meister des einfühlsamen Spiels kann aber ebenso die Band zu hochenergetischem Spiel antreiben. Ausserdem ist er ein begnadeter Pianist.

Klaus "Nirjan" Frølich

Nirjan fing ebenfalls als kleines Kind an auf Congas und Percussioninstrumenten zu Musizieren und er lebte ebenfalls eine Zeit lang in Indien. Seine Fähigkeit einen Groove hinzulegen stellt ihn auf eine Stufe mit den großen Congueros wie Giovanni Hidalgo oder Manolo Badrena.